Zweifellos hat sich Christopher Lehmpfuhl von den Impressionisten beeinflussen lassen. Der 1972 in Berlin geborene Künstler besuchte als Achtjähriger eine Impressionisten-Ausstellung in Berlin und war von der Maltechnik eines Claude Monets sowie eines Camille Pissarros tief beeindruckt. Versuchte er zunächst die Werke der alten Meister zu kopieren, erwarb er unter dem Zeichenlehrer Wolfgang Prehm allmählich seine eigene, unverkennbare Technik. Knapp zehn Jahre später folgte ein weiteres Schlüsselerlebnis: der Fall der Mauer. Fortan zog es Lehmpfuhl in den Ostteil der ehemals geteilten Stadt, die es neu zu entdecken galt. Er entschied sich, seine Eindrücke auch auf der Leinwand festzuhalten, ab 1992 als Student an der Hochschule der Künste unter Prof. Klaus Fußmann, ab 1998 als sein Meisterschüler. Es folgten zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen, national wie international, Auszeichnungen wie der GASAG Kunstpreis und das Kunststipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Mittlerweile sind seine Arbeiten in zahlreichen Sammlungen, wie der Sammlung Würth, dem Deutschen Bundestag und dem ZKM in Karlsruhe vertreten.

Christopher Lehmpfuhl in Italien,
Oktober 2011, Foto: Florian Selig